SPD Sierksdorf - Sympathisch.Stark.Sozial.

Nachrichten zum Thema Aktuelles

 

16.12.2021 in Aktuelles

100 Jahre SPD-Ortsverein Sierksdorf

 

Das Gründungsjahr der Bundes-SPD ergibt sich bekanntermaßen aus der Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereines im Jahre 1863 durch Ferdinand Lasalle. 1875 erfolgte dann die Vereinigung mit der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Deutschlands, die von August Bebel und Karl Liebknecht geführt wurde. Seit 1890 spricht man einheitlich von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, kurz SPD. 

Bei der Reichstagswahl 1887 werden zum ersten Mal mehrere sozialdemokratische Stimmen aus Oevelgönne erwähnt. Es muss hier aber jedem klar sein, dass die Sympathie der Arbeiter für die Sozialdemokratie von den Landbesitzern unbemerkt ausgelebt werden musste. Den Arbeitern drohte sonst häufig der Verlust des Arbeitsplatzes und manchmal auch der Verlust der Wohnung. Das Gebiet der heutigen Gemeinde Sierksdorf bestand am Ende des 19. Jahrhunderts aus der Landgemeinde Sierksdorf, aus der Landgemeinde Roge, dem Gutsbezirk Oevelgönne und dem Gutsbezirk Wintershagen. 1903   wurden alle sozialdemokratischen Kräfte in Neustadt und im Umland gebündelt und der Ortsverein Neustadt wurde unter dem Namen „Vorwärts“ gegründet. Mit dabei waren auch jeweils zwei Mitglieder aus Oevelgönne und Roge. Nach dem 1. Weltkrieg kam es 1918 zum Aufstand der Matrosen in Kiel. Überall im ganzen Deutschen Reich wurden Arbeiter- und Soldatenräte gebildet. So geschehen auch in Roge unter dem Vorsitz des Gastwirtes Johannes Rüß. Gewählte Beisitzer waren der Lehrer Mellmann und der Schuhmacher Möller aus Roge sowie der Arbeiter W. Mielk und der Gärtner Baas aus Oevelgönne. Durch den Nationalsozialismus wurde leider vieles an Material und Unterlagen vernichtet. Daten über die SPD sind verloren gegangen und somit auch die Unterlagen über die Gründung unseres Ortsvereins nicht auffindbar. Als Anhaltspunkt muss daher der Aufruf des Gastwirtes Johannes Rüß aus Roge im Neustädter Wochenblatt vom 2. Dezember 1921 zur Teilnahme am Stiftungsfest dienen.

(Quelle: Neustädter Wochenblatt vom 02.12.1921)

 Am 3. Dezember wurde der Ortsverein „Oevelgönne“ im Roger Dorfkrug gegründet. Es ist nicht bekannt, man kann es nur vermuten, dass der Gastwirt Johannes Rüß der allererste Vorsitzende war. Denn auch er war es, der zur Gründung des Reichsbanner „Schwarz-Rot-Gold“ am 12. April 1925 aufrief. Am 22. Juni 1933 kam es dann zur Zwangsauflösung durch die Nazis. 12 lange Jahre des Terrors, der Not und des Elends lagen vor der Menschheit. 

Nachdem sich die Partei in den Nachkriegsjahren wieder neu aufgestellt hatte und durch das „Godesberger Programm“ 1959 den Weg zur Volkspartei auch außerhalb der Arbeiterschaft beschlossen hatte, war es nur noch ein kurzer Weg in die Verantwortung. Mit Willy Brandt, Helmut Schmidt, Gerhard Schröder und jetzt mit Olaf Scholz wurde die Bundesrepublik maßgeblich von Sozialdemokraten als Kanzler beeinflusst und geführt. Ähnlich verlief der Weg in Schleswig-Holstein. Auch hier stellte sich die SPD ihrer Verantwortung mit Hermann Lüdemann, Bruno Diekmann, Björn Engholm, Heide Simonis und Torsten Albig als Ministerpräsidenten unseres Landes.  Ab Dezember 1945 durften in der englischen Besatzungszone wieder neue politische Aktivitäten auf kommunaler Ebene durchgeführt werden. Bereits 1945 kam es zur Wiedergründung des Neustädter Ortsvereins, dem alle Ortsvereine der Umgebung außer Sierksdorf angehörten.  Der Ortsverein Sierksdorf hatte seit seiner Trennung vom Ortsverein Neustadt 1921 es immer verstanden, seine Unabhängigkeit vom großen Nachbarn zu bewahren und als selbständige Einheit zu fungieren. Erstmals gelang es den Sozialdemokraten in Sierksdorf im Jahre 1978 mit Wilhelm Geberbauer den Bürgermeister zu stellen. Im Jahr 2000 gelang es dann Rainer Schulz, das Bürgermeistermandat nochmals für die SPD zu holen. Karl Odenthal, Hans Maas, Herbert Kamin, Günter Nowikow und vor allem Wilhelm Geberbauer sowie die Familie Fröhlich (nach dem Tode ihres Ehemanns Albert trat seine Frau noch mit 90 Jahren in die SPD ein) waren die Genossen, die die kommunalpolitischen Geschicke der SPD in Sierksdorf maßgeblich nach dem Kriege beeinflusst haben.

 
 

02.12.2021 in Aktuelles

100 Jahre SPD Sierksdorf

 

 
 

20.11.2021 in Aktuelles

Niclas Dürbrook zum Landtagskandidaten für Ostholstein-Nord gewählt

 

Foto: Tim Dürbrook

Am Freitag, den 29. Oktober kamen die Delegierten der SPD in Ostholsteins Norden zusammen, um den Kandidaten für die Landtagswahl am 8. Mai 2022 zu wählen. Einstimmig wählten die 26 Vertreterinnen und Vertreter dafür den Kreisvorsitzende der SPD Ostholstein, Niclas Dürbrook.

Niclas Dürbrook ist Kandidat der SPD für die Landtagswahl 2022 in Ostholsteins Norden. Die 26 Delegierten aus den SPD-Ortsvereinen zwischen Süsel und Fehmarn wählten den Kandidaten dazu bei der Wahlkreiskonferenz am 29. Oktober in Neustadt einstimmig. Dürbrook ist 31 Jahre alt, verheiratet und seit wenigen Tagen Vater einer kleinen Tochter. Er ist im Kieler Landtag Referent der Oppositionsführerin Serpil Midyatli und bereits seit 2017 Vorsitzender der SPD Ostholstein.

Gabriele Freitag-Ehler, die den Kreisverband seit dem Frühjahr mit Dürbrook in einer Doppelspitze führt, begrüßte die Delegierten und Gäste. Nach dem Erfolg der SPD bei der Bundestagswahl wolle man den Schwung nun mitnehmen in den Landtagswahlkampf, betonte die 63-jährige. Als Gastredner war ursprünglich der Spitzenkandidat der SPD Schleswig-Holstein für die Landtagswahl, Thomas Losse-Müller vorgesehen. Wegen der Teilnahme an den Koalitionsverhandlungen in Berlin musste Losse-Müller kurzfristig absagen. Für ihn sprang der ehemalige Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Lars Winter ein, der mittlerweile Bürgermeister von Plön ist. Winter erinnerte daran, dass die SPD den Wahlkreis in der Vergangenheit bereits mehrfach gewinnen konnte, zuletzt 2012 mit ihm als Kandidaten. Das könne als Teamleistung der gesamten Partei auch im kommenden Jahr gelingen.

Dürbrook ging in seiner Bewerbungsrede auf eine Reihe von Herausforderungen im Wahlkreis ein. Mit der Fehmarnbeltquerung und der 380-kV-Trasse stünden in der Region gleich zwei Mega-Projekte an, bei denen es wichtig sei, die Interessen der Menschen konsequent zu vertreten. Der bisherige direkt gewählte Abgeordnete der CDU sei in den vergangenen Jahren leider weitgehend abgetaucht. Auch bei der Krankenhausversorgung brauche es eine zukunftsfeste Lösung. Im Zusammenhang mit der Übernahme der Sana-Standorte durch Ameos forderte der Kandidat, alle Standorte und Arbeitsplätze zu erhalten und die Tarifverträge weiter zu führen. Mittelfristig brauche es mehr Krankenhäuser in öffentlicher Hand, um Druck aus dem System zu nehmen. Als größte Aufgabe der kommenden Legislaturperiode beschrieb Dürbrook den Kampf gegen den Klimawandel. Klimaschutz sei auch finanziell die günstigere Alternative zu den Folgen von Extremwettern und einem Anstieg der Meeresspiegel.

Die Landtagswahl findet am 8. Mai 2022 statt. Bereits in der vergangenen Woche waren die Landtagsabgeordnete Sandra Redmann für den Wahlkreis Ostholstein-Süd und die Studentin Aylin Cerrah für den Wahlkreis Plön-Ostholstein gewählt worden. Am 12. November trifft sich die SPD Ostholstein zu einer Mitgliederkonferenz in Ahrensbök, um das Programm für die Landtagswahl zu diskutieren.

 
 

20.11.2021 in Aktuelles

Laternenumzug

 

Nachdem im Vorjahr der Laternenumzug leider corona-bedingt ausfallen musste, fand der diesjährige Laternenumzug am 13.11.2021 enormen Anklang.

Rund 350-400 Eltern, Großeltern und Kinder mit leuchtenden Augen und zahlreichen bunten Laternen fanden sich um 17 Uhr zur Lesung der St.-Martins-Geschichte auf dem Parkplatz am Haus des Gastes ein. Unter musikalischer Begleitung der „Deutschen Jugendbrass Band Lübeck“ ging es im Anschluss in einem bemerkenswerten Konvoi durch die Sierksdorfer Straßen. Eine besondere Überraschung gab es auch für die BewohnerInnen des Pflegeheims Bergfried. Der gesamte Umzug stoppte vor der Einrichtung, um ein paar kleine Ständchen zum Besten zu geben. Nach der Rückkehr zum Haus des Gastes wartete auf alle Umzugsteilnehmer ein geselliger Ausklang mit leckerer Bratwurst, Crepes, Waffeln und wärmenden Getränken.

Der diesjährige Umzug war ein voller Erfolg, so dass es auch im kommenden Jahr wieder „Ich geh´ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir“ heißen wird.

Text: Andrea Hufnagel

 
 

20.10.2021 in Aktuelles

Skat und Kniffeln

 

Anmeldungen unter 04563/7428 oder udogosch@gmx.de

 
 

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