SPD Sierksdorf - Sympathisch.Stark.Sozial.

17.12.2020 in Aktuelles

380-kV-Stromtrasse

 

Wir haben bereits mehrfach ausführlich erläutert, dass die TenneT Abstand von dem fünf Jahre lang favorisierten Binnenlandkorridor nimmt. Bis Ende 2019 galt die Binnenlandtrasse als Ergebnis des informellen Dialoges von 2015, die trotz Mehrlänge als vorzugwürdig erklärt wurde. In einem ersten Kommunaldialog wurde nun versucht, den Bürgermeistern von Altenkrempe, Schashagen und Sierksdorf die neue Trassenführung zu erläutern und deren Zustimmung einzuwerben.

Die TenneT begründet ihre Entscheidungsrevidierung mit veränderten Anforderungen. Nach heutigem Planungsstand ergeben sich aus folgenden Gründen deutliche Anzeichen für eine Neuausrichtung des Vorzugskorridors: dezidierte Berücksichtigung der Vorbelastung (z.B. Schienenhinterlandanbindung, bestehende 110-kV-Trasse), Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung (Privateigentum), technische Machbarkeit und die Raumverträglichkeit.

Unsere Fragen nach alternativen Möglichkeiten wurden wiederholt mit dem berühmten „Totschlagargument“, die TenneT habe von der Bundesnetzagentur den Auftrag eine 380-kV-Leitung zu bauen und nichts anderes, abgeschmettert.

Für die Gemeinde bedeutet dies wohl 15 Masten und sechs km Freileitung. Von einer Beeinträchtigung des Flugverkehrs auf dem Flugplatz Altona ist laut TenneT nicht auszugehen. Auch der Tourismus wird nicht geschädigt, da die TenneT um einen tourismusverträglichen Korridor bemüht ist. Da sich in Roge die Abstände zwischen 220m und 270m bewegen, wird eine 3 km lange Erdverkabelung geprüft und die Zusammenlegung mit der 110-kV-Leitung erwogen. Für sehr große Verwunderung sorgte die Aussage zur Überbündelung: Wird auf eine private Fläche eine Infrastrukturmaßnahme gelegt, verliert die Fläche deutlich an Wert, deshalb sollte dann ruhig eine weitere Maßnahme auf diese Fläche gelegt werden, um möglichst keine weitere Fläche zu belasten.

Die weitere Vorgehensweise sieht wie folgt aus: angelehnt an das Dialogverfahren 2014/2015 wird die TenneT ihr Projekt in den Fachausschüssen der einzelnen Gemeinden vorstellen und dann in Bürgerdialogen mit den Bürgern die neue Korridor-Verschwenkung diskutieren. Nach Beendigung der Feinplanung soll dann 2024 Baubeginn sein.

Nach diesem ersten Gespräch steht zu befürchten, dass die Gemeinde neben der Festen Fehmarn Beltquerung mit einem weiteren Großprojekt belastet wird. Aber solange nicht der erste Mast steht, werden wir weiterkämpfen.

 
 

16.12.2020 in Aktuelles

Neuigkeiten aus Sierksdorf

 

  • Wiederholt wurde festgestellt, dass einige Hundehalter vermehrt die Hinterlassenschaft ihrer Vierbeiner nicht oder nicht richtig entsorgen. Aufgefallen ist dieser ärgerliche Regelverstoß in unserer Gemeinde gerade vor privaten Grundstücken. Hier wird um mehr Verantwortung und Respekt gebeten.
  • In der September-Sitzung der Gemeindevertretung wurde die Gründung einer Kinderfeuerwehr beschlossen. Sie gilt für Kinder von sechs bis zehn Jahren. Die Betreuung werden vier junge Roger Bürgerinnen mit pädagogischer Ausbildung übernehmen. Hierfür ein großer Dank. Start soll im Frühjahr 2021 sein.
  • Gelb, Grün oder Rot? Bekomme ich noch einen Platz oder ist der Strand schon voll? Nach diesem Prinzip funktioniert die Strandampel (Strandticker), die in diesem Sommer an den Start ging. Jetzt ist dieses Projekt der TALB für den Tourismuspreis nominiert worden. Mit vier weiteren Bewerbern hat es die Strandampel in die Endrunde geschafft. Drücken wir die Daumen, dass eine möglichst gute Platzierung erreicht wird.
  • Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig über den Bau des deutschen Teils der Fehmarnbelt-Querung hat für viel Enttäuschung in Ostholstein gesorgt. Das Urteil in dieser Deutlichkeit hat die betroffenen Bürger und die zahlreichen Bürgerinitiativen völlig überrascht und sprachlos gemacht.
  • Nach dem Sierksdorfer hat sich jetzt auch der Neustädter Bau- und Umweltausschuss für ein neues Interkommunales Gewerbegebiet ausgesprochen. Damit kann die Entwicklungsgesellschaft Ostholsein (EGOH) ihre Planungen vorantreiben. 
  • Das neue Einsatzleitfahrzeug für die Ortswehr Sierksdorf wurde am 4. Dezember ausgeliefert. Der alte Einsatzleitwagen wird von der Ortswehr Roge übernommen.
  • Wir erinnern an dieser Stelle an unsere Kampagne „Werde Kamerad/in der FF Sierksdorf/Roge – freiwillig“. Um gut gerüstet zu sein, fehlen noch reichlich Freiwillige. Gehen Sie noch einmal in sich! Es brennt wirklich.
 
 

15.12.2020 in Aktuelles

Haushaltsbesprechung

 

Nachdem die Pandemie der Wirtschaft und den damit verbundenen Steuereinnahmen arg zugesetzt hatte, erhielt die Gemeinde jetzt eine Finanzhilfe in Höhe von knapp 600.000 Euro. Das Haushaltsjahr 2020 ließ sich dadurch mit einem leichten Jahresüberschuss abschließen. Der Haken bei dieser Finanzhilfe ist, dass die Summe dieses Jahr zwar ausgezahlt wird, aber zur Hälfte buchungstechnisch ins nächste Haushaltsjahr hineinfließt. Für unseren Haushalt bedeutet dies, dass es keine Zuweisung seitens des Landes gibt. 68.000 Euro des kommunalen Finanzausgleichs müssen zurückgezahlt werden und die Kreis- und die Amtsumlage werden sich deutlich erhöhen. Da aber Liquiditätsrücklagen des Tourismus Service an die Gemeinde zurückfließen, wird das Haushaltsjahr 2021 nur ein Defizit von 21.000 Euro aufweisen. Mit dem Haushaltserlass 2021 hat das Land Schleswig-Holstein erneut den Nivellierungssatz für die Grundsteuer A und B verändert. Die Gemeinde Sierksdorf hat sich bei der Festsetzung der Hebesätze regelmäßig nach den Nivellierungssätzen gerichtet, um nicht Schlüsselzuweisungen des Landes zu verlieren. Für unsere Bürger bleibt die Grundsteuer A unverändert, die Grundsteuer B wird jedoch erhöht. Trotz allem liegt die Gemeinde mit ihren Steuern und Abgaben deutlich unter denen der Nachbargemeinden. Zu den größten Ausgaben gehören die Kreisumlage mit 704.500 Euro, die Amtsumlage mit 584.800 Euro und das Defizit des Tourismus Service in Höhe von 306.000 Euro.

Unsere Gemeinde investiert allerdings auch deutlich in die Zukunft. So werden für Straßenausbaumaßnahmen in den Straßen „Bergfried“ und „Methkaten“ 460.000 Euro eingeplant. Der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Roge kostet rund 1,5 Mio. Euro und für das neue Feuerlöschfahrzeug sind 340.000 Euro veranschlagt. Um das neue interkommunale Gewerbegebiet realisieren zu können, sind knapp 1,3 Mio. Euro für den Erwerb der benötigten Grundfläche eingeplant.

 
 

13.12.2020 in Aktuelles

Bettina Hagedorn nominiert

 

Zur Vorbereitung der Bundestagswahl im kommenden Jahr trafen sich am 12.12. die Delegierten der SPD-Ortsvereine aus Ostholstein und Stormarn-Nord zur Wahlkreiskonferenz in Pönitz. Der SPD-Ortsverein Sierksdorf wurde vor Ort durch Thomas Garken, Wolfgang Klein und Udo Gosch vertreten. Aufgrund der rechtlichen Vorgaben müssen die Direktkandidaten/innen in einer Präsenzveranstaltung gewählt werden. Einzige Bewerberin als SPD-Direktkandidatin des Wahlkreises 009 war Bettina Hagedorn.
In ihrer aufgrund der Corona-Pandemie sehr kurzen Bewerbungsrede versicherte Bettina, dass auch nach 18jähriger Zugehörigkeit zum Deutschen Bundestag Spaß und Freude ungebrochen sind. In ihren weiteren Ausführungen betonte sie, dass nur durch die Beteiligung der SPD an der Bundesregierung die soziale Balance gewahrt wurde. Als Beispiele nannte sie: die Grundrente, die am 1.1.2021 in Kraft tritt, die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes, die eine hohe Arbeitslosenzahl verhindert und die Europapolitik, wo die SPD für die Solidarität mit den schwächeren EU-Mitgliedern sorgt (Zitat Hagedorn: sozialer Kitt). Für ihren Wahlkampf verspricht Bettina viele Termine in kleinen Gruppen und viele Haustürgespräche. Der soziale Kontakt soll im Vordergrund stehen.
Bettina wurde schließlich mit 59 von 61 gültigen Stimmen bei zwei Enthaltungen gewählt, das entspricht 96,7 Prozent. Glückwunsch dafür.
Als einer der Delegierten für die Landesdelegiertenkonferenz im Februar 2021 in Neumünster wurde aus unserem Ortsverein Thomas Garken gewählt.

 

Foto: Udo Gosch

 
 

05.12.2020 in Aktuelles

Neues Feuerwehrfahrzeug für Sierksdorf

 

Ein großer Tag für unsere Freiwillige Feuerwehr Sierksdorf. Ortswehrführer Stephan Willert und sein Stellvertreter Stephan Lettow haben heute gemeinsam mit Bürgermeister Udo Gosch das neue Einsatzleitfahrzeug in Empfang genommen. Für das nach neustem Standard ausgestattete Fahrzeug hat die Gemeinde rund 76.000 Euro bezahlt. Das alte Fahrzeug geht als MZW, d.h., als Mehrzweckwagen an die Ortswehr Roge. Die Ortswehr Roge kann damit künftig nicht nur die Einsatzkräfte zu Einsatzorten zu fahren, sondern verschafft der Jugendfeuerwehr der Gemeinde die notwendige Mobilität.

Foto: Udo Gosch

 
 

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