SPD Sierksdorf - Sympathisch.Stark.Sozial.

24.12.2021 in Aktuelles

Frohe Weihnachten

 

Weihnachten

Bäume leuchtend, Bäume blendend,

Überall das Süße spendend,

In dem Glanze sich bewegend,

Alt und junges Herz erregend –

Solch ein Fest ist uns bescheret,

Mancher Gaben Schmuck verehret;

Staunend schaun wir auf und nieder,

Hin und her und immer wieder.

                                                                                                                             

J.W. von Goethe

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger der Gemeinde, wieder ist ein Jahr vergangen, das Virus Corona hat nicht lockergelassen. Wieder ein Weihnachtsfest mit Einschränkungen und Entbehrungen, wieder ein Jahr ohne größere Aktivitäten in unserer Gemeinde. Wir danken Ihnen für Ihre tolle Unterstützung – gerade auch im Hinblick auf unsere Spendenaktion für das Ahrtal – und hoffen, dass Sie uns auch im neuen Jahr wohlgesonnen bleiben. Ihnen und Ihren Familien ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr. Bleiben Sie auf jeden Fall gesund! Von Impfzauderern wünschen wir uns die innere Einkehr, dass sie sich zum Wohle unserer Gesellschaft impfen lassen.

 
 

17.12.2021 in Aktuelles

Nachruf Hans Gerhard Ramler

 

Der SPD-Ortsverein Sierksdorf trauert um seinen langjährigen Mitstreiter Hans Gerhard Ramler, der am 11. Dezember 2021 überraschend im Alter von 93 Jahren verstarb. Noch am 3. Dezember 2021 nahm er an dem 100-jährigen Bestehen des Ortsvereines mit Freude teil. Er erzählte von der bevorstehenden Kreuzfahrt in die Karibik. Die Koffer waren gepackt. Nun hat Hans Gerhard seine allerletzte Reise angetreten.

Am 1. Januar 1952 trat Hans Gerhard in die SPD ein, konnte also auf eine 69jährige Parteizugehörigkeit zurückblicken. Dem Ortsverein gehörte er seit 45 Jahren an. Seine „SPD-Laufbahn“ ergab sich aus seiner gewerkschaftlichen Arbeit. Er war sein ganzes Leben lang überzeugter Gewerkschaftler. Daher war es nicht verwunderlich, dass er nach seiner beruflichen Ausbildung als hauptamtlicher Gewerkschaftsfunktionär tätig war. Hier und auch später als Landtagsabgeordneter in Kiel (Hans Gerhard war von 1971 bis 1987 Abgeordneter im schleswig-holsteinischen Landtag) beschäftigte er sich – wie es heute heißt – mit der Schnittstelle zwischen Schule und Lehre. Schulabgänger – egal welchen Abschluss sie vorweisen konnten – in Lohn und Brot zu bringen, war ihm ein außergewöhnliches Bedürfnis. Für dieses langjährige Bemühen erhielt Hans Gerhard Ramler sowohl das Bundesverdienstkreuz am Bande als auch das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Neben seiner Tätigkeit als Landtagsabgeordneter engagierte Hans Gerhard sich auch als bürgerliches Mitglied im Tourismus- und Wegeausschuss. Auch nach langer beruflicher und ehrenamtlicher Arbeit war er weiterhin unermüdlich an den Aktivitäten des Ortsvereins interessiert und auch teilweise noch beteiligt. Seine langjährige Erfahrung wusste der Ortsverein für seine jetzige Arbeit zu schätzen und einzusetzen.

Sein soziales Engagement verdeutlichte auch die Tatsache, dass Hans Gerhard Ramler mit seiner Frau Agnes eine Stiftung zur Unterstützung sozial benachteiligter Ausbildungssuchender gründete. Noch in diesem Sommer unterstützte er die SPD Sierksdorf bei ihrem Spendenaufruf für die Betroffenen der Flutkatastrophe im Ahrtal mit einer nicht unbeträchtlichen Summe.

Die Mitglieder des Ortsvereins zollen Hans Gerhard Ramler für seine geleistete Arbeit großen Respekt.

 
 

16.12.2021 in Aktuelles

Neuigkeiten

 

Neuigkeiten

Am 31.12.2021 gibt es einen Wechsel im Ordnungsamt in Schönwalde. Die langjährige Leiterin Frau Edeltraut Jessen geht in den verdienten Ruhestand. Als ihre Nachfolgerin wurde Frau Kröger-Wellendorf einstimmig gewählt.

Neu gewählt wurden auch im letzten Sozial- und Kulturausschuss zwei Jugendvertreterinnen. Ida Frenzel aus Roge, die unter folgender Telefonnummer zu erreichen ist 015789070405 und    Ida Warnemünde aus Sierksdorf zu erreichen unter 01707869956. Beide sind 14 Jahre alt. Wir wünschen ihnen viel Erfolg bei ihrer spannenden neuen Tätigkeit.

Spannend geht es momentan auch in der TALB zu, denn die Gemeinde Timmendorfer Strand hat jetzt ihr großes Interesse bekundet, Mitglied in der TALB zu werden. Um dieses in einem Vertrag zu realisieren, werden aber sicherlich noch einige Jahre ins Land gehen.

Nachdem der geplante Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Roge an der Hinhaltetaktik der CDU und diffusen Verhältnissen der Roger Abwasserbeseitigung gescheitert sind, plant die Gemeinde jetzt den Neubau an der Neustädter Straße unterhalb der Schönen Aussicht.

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Nächstes Jahr wird in Schleswig-Holstein ein neuer Landtag gewählt. Mit Niclas Dürbrook wurde der SPD-Kandidat einstimmig von den Delegierten gewählt. Niclas ist einer der beiden Kreisvorsitzenden der SPD-Ostholstein. Er lebt in Malente. Er ist Politikwissenschaftler (M.A.) und arbeitet in Kiel als persönlicher Referent der Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion. Seit 2013 ist Niclas Mitglied im ostholsteinischen Kreistag und vertritt die SPD-Fraktion aktuell im Haupt- und Finanzausschuss.  

Foto: Tim Dürbrook                           

 
 

16.12.2021 in Aktuelles

100 Jahrfeier

 

Foto: Franziska Haarig

Das Jahr 2021 endet für uns mit einem großen Festtag. Am 3. Dezember konnte der Ortsverein unter den Bedingungen der 2G-Regel sein 100jähriges Bestehen feiern. Neben den eigenen Mitgliedern befanden sich unter den geladenen Gästen etliche Genossinnen und Genossen aus Berlin, Hamburg und den befreundeten Ortsvereinen der näheren Umgebung sowie Vertreter der Feuerwehren, der politischen Mitbewerber und Persönlichkeiten aus Sierksdorf. Dass das eine oder andere politische „Schwergewicht“ seine Anwesenheit in Berlin der Teilnahme an unseren Empfang aufgrund der momentanen Situation in der Bundespolitik vorziehen musste, war nur allzu verständlich. Trotzdem waren die Gäste erfreut über die Grußworte unserer Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn und des Kreisvorsitzenden Niclas Dürbrook.

Sowohl Bettina als auch Niclas betonten den historischen Hintergrund der Gründung. Sie wiesen beide auf den Beginn der parlamentarischen Demokratie in Deutschland hin, der – nur unterbrochen vom Nazi-Terror – auch heute ein fester und gewollter Bestandteil unserer Gesellschaft ist. In ihren Ausführungen verwies Bettina Hagedorn auch auf andere große Ereignisse dieser Epoche: Einführung des Frauenwahlrechts, Wahlrecht auch für Soldaten, Gründung der Volkshochschulen, um allen Bevölkerungsschichten den Zugang zur Bildung zu ermöglichen.        Einig waren sich beide, dass „die SPD Sierksdorf einen Ortsverein hat, wie man sich ihn überall wünschen würde. Er übernimmt Verantwortung in der Kommunalpolitik und ist fester Bestandteil des Gemeindelebens. Mit seinen regelmäßigen Veranstaltungen ist er stets sichtbar und ansprechbar“. Im Namen der „großen“ SPD wurde für das enorme Engagement vor Ort gedankt.

Nach den offiziellen Reden galt die Aufmerksamkeit dem leckeren Büffet. In lockerer Atmosphäre fanden noch viele politische aber auch viele persönliche Gespräche statt. Ein kleines internes Weihnachtsessen am Abend rundete diesen außergewöhnlichen Jahrestag ab.

 
 

16.12.2021 in Aktuelles

100 Jahre SPD-Ortsverein Sierksdorf

 

Das Gründungsjahr der Bundes-SPD ergibt sich bekanntermaßen aus der Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereines im Jahre 1863 durch Ferdinand Lasalle. 1875 erfolgte dann die Vereinigung mit der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Deutschlands, die von August Bebel und Karl Liebknecht geführt wurde. Seit 1890 spricht man einheitlich von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, kurz SPD. 

Bei der Reichstagswahl 1887 werden zum ersten Mal mehrere sozialdemokratische Stimmen aus Oevelgönne erwähnt. Es muss hier aber jedem klar sein, dass die Sympathie der Arbeiter für die Sozialdemokratie von den Landbesitzern unbemerkt ausgelebt werden musste. Den Arbeitern drohte sonst häufig der Verlust des Arbeitsplatzes und manchmal auch der Verlust der Wohnung. Das Gebiet der heutigen Gemeinde Sierksdorf bestand am Ende des 19. Jahrhunderts aus der Landgemeinde Sierksdorf, aus der Landgemeinde Roge, dem Gutsbezirk Oevelgönne und dem Gutsbezirk Wintershagen. 1903   wurden alle sozialdemokratischen Kräfte in Neustadt und im Umland gebündelt und der Ortsverein Neustadt wurde unter dem Namen „Vorwärts“ gegründet. Mit dabei waren auch jeweils zwei Mitglieder aus Oevelgönne und Roge. Nach dem 1. Weltkrieg kam es 1918 zum Aufstand der Matrosen in Kiel. Überall im ganzen Deutschen Reich wurden Arbeiter- und Soldatenräte gebildet. So geschehen auch in Roge unter dem Vorsitz des Gastwirtes Johannes Rüß. Gewählte Beisitzer waren der Lehrer Mellmann und der Schuhmacher Möller aus Roge sowie der Arbeiter W. Mielk und der Gärtner Baas aus Oevelgönne. Durch den Nationalsozialismus wurde leider vieles an Material und Unterlagen vernichtet. Daten über die SPD sind verloren gegangen und somit auch die Unterlagen über die Gründung unseres Ortsvereins nicht auffindbar. Als Anhaltspunkt muss daher der Aufruf des Gastwirtes Johannes Rüß aus Roge im Neustädter Wochenblatt vom 2. Dezember 1921 zur Teilnahme am Stiftungsfest dienen.

(Quelle: Neustädter Wochenblatt vom 02.12.1921)

 Am 3. Dezember wurde der Ortsverein „Oevelgönne“ im Roger Dorfkrug gegründet. Es ist nicht bekannt, man kann es nur vermuten, dass der Gastwirt Johannes Rüß der allererste Vorsitzende war. Denn auch er war es, der zur Gründung des Reichsbanner „Schwarz-Rot-Gold“ am 12. April 1925 aufrief. Am 22. Juni 1933 kam es dann zur Zwangsauflösung durch die Nazis. 12 lange Jahre des Terrors, der Not und des Elends lagen vor der Menschheit. 

Nachdem sich die Partei in den Nachkriegsjahren wieder neu aufgestellt hatte und durch das „Godesberger Programm“ 1959 den Weg zur Volkspartei auch außerhalb der Arbeiterschaft beschlossen hatte, war es nur noch ein kurzer Weg in die Verantwortung. Mit Willy Brandt, Helmut Schmidt, Gerhard Schröder und jetzt mit Olaf Scholz wurde die Bundesrepublik maßgeblich von Sozialdemokraten als Kanzler beeinflusst und geführt. Ähnlich verlief der Weg in Schleswig-Holstein. Auch hier stellte sich die SPD ihrer Verantwortung mit Hermann Lüdemann, Bruno Diekmann, Björn Engholm, Heide Simonis und Torsten Albig als Ministerpräsidenten unseres Landes.  Ab Dezember 1945 durften in der englischen Besatzungszone wieder neue politische Aktivitäten auf kommunaler Ebene durchgeführt werden. Bereits 1945 kam es zur Wiedergründung des Neustädter Ortsvereins, dem alle Ortsvereine der Umgebung außer Sierksdorf angehörten.  Der Ortsverein Sierksdorf hatte seit seiner Trennung vom Ortsverein Neustadt 1921 es immer verstanden, seine Unabhängigkeit vom großen Nachbarn zu bewahren und als selbständige Einheit zu fungieren. Erstmals gelang es den Sozialdemokraten in Sierksdorf im Jahre 1978 mit Wilhelm Geberbauer den Bürgermeister zu stellen. Im Jahr 2000 gelang es dann Rainer Schulz, das Bürgermeistermandat nochmals für die SPD zu holen. Karl Odenthal, Hans Maas, Herbert Kamin, Günter Nowikow und vor allem Wilhelm Geberbauer sowie die Familie Fröhlich (nach dem Tode ihres Ehemanns Albert trat seine Frau noch mit 90 Jahren in die SPD ein) waren die Genossen, die die kommunalpolitischen Geschicke der SPD in Sierksdorf maßgeblich nach dem Kriege beeinflusst haben.

 
 

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