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SPD Sierksdorf - Sympathisch.Stark.Sozial.

Nachrichten zum Thema Aktuelles

 

11.09.2026 in Aktuelles

Stammtisch

 
Stammtisch

???? Stammtisch der SPD Sierksdorf

Politik im Gespräch – offen, persönlich und mitten in der Gemeinde.

Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Sierksdorf sowie unsere Gäste herzlich zu unserem nächsten Stammtisch ein.

Unser Thema:
????️ Die Gründung des Verbandes der politischen Jugend (VPJ)

Was steckt hinter der VPJ? Welche Ziele verfolgt der Verband und welche Bedeutung kann politische Jugendarbeit für unsere Gemeinde und unsere Demokratie haben?

Darüber möchten wir gemeinsam ins Gespräch kommen. Als besondere Gäste begrüßen wir Mitglieder der VPJ, die aus erster Hand über die Gründung und ihre Arbeit berichten werden.

Kommen Sie vorbei, diskutieren Sie mit und lernen Sie uns kennen – wir freuen uns auf einen offenen Austausch mit Ihnen!

Eure SPD Sierksdorf 

 

 
 

05.09.2026 in Aktuelles

Bauschutt des AKW Brunsbüttel

 
Bauschutt des AKW Brunsbüttel

Bauschutt des AKW Brunsbüttel

An der Sitzung der SPD Arbeitsgruppe Nord nahm auch unsere Landtagsabgeordnete Sandra Redmann teil. Sie berichtete aus der Landtagsfraktion und deren Sicht auf die geplanten Zuweisungen von Bauschutt aus den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Brokdorf nach Johannistal und Harrislee.                                                                                                                                Davon sind der Kreis Ostholstein und besonders die Gemeinde Gremersdorf betroffen. Die SPD Landtagsfraktion will sich stetig mit der Gemeinde und dem Deponiebetreiber die Firma Gollan eng abstimmen. Gemeinde und Deponiebetreiber haben jetzt vier bei einer Fristverlängerung sechs Wochen Zeit, sich zu der geplanten Zuweisung zu äußern. Fakt ist die Dringlichkeit der Maßnahme und deren Umsetzung, die schon bis zum Jahresende starten soll. Selbst bei einer gerichtlichen Verhandlung soll spätestens ab Ende des 1.Quartals der Bauschutt angeliefert werden.                                                                          Für die Fraktion ist die Eignung beider Deponien unbestritten. Unumstritten ist auch, dass der Bauschutt asbesthaltig ist, aber freigemessen nur die normale Umgebungsstrahlung aufweist. Die Fraktion hofft, dass beim Umgang mit der Thematik keinerlei Polemik und Unsachlichkeit entsteht, dass das Thema jederzeit transparent ist und das bei neuen Erkenntnissen alle Beteiligten sofort informiert werden.                                                                                                                              Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Sitzungen des Kreises und der Gemeinde das Thema „Bauschutt“ immer auf der Tagesordnung stehen wird.

 
 

18.08.2026 in Aktuelles

Friedhof der vergessenen Opfer

 
Friedhof der vergessenen Opfer

Friedhof der vergessenen Opfer

Traumhaftes Sommerwetter, Sonnenschein pur und trotzdem kommen rund 100 Besucher zur Vorstellung der ersten Dokumentation über den Cap Arcona-Friedhof Haffkrug. Dies ist ein Beweis dafür, dass die Cap Arcona Tragödie auch heute immer noch präsent ist.                                       Am 3. Mai 1945 versenkte die Royal Air Force versehentlich den Frachter Thielbek und das Passagierschiff Cap Arcona, die mit Häftlingen des KZ-Neuengamme in der Neustädter Bucht vor Anker lag. Mehr als 7000 Menschen kamen dabei ums Leben. Der Cap Arcona-Friedhof Haffkrug mit seinen 1123 Grabstellen ist der Gedenkort für die Opfer dieser Katastrophe und für weitere Verfolgte des NS-Regimes.                                                                                                       Akribisch hat der Präses der Kirchenkreissynode und ehemalige Schulrat Dr. Peter Wendt die Geschichte dieses Mahnmals dokumentiert. Er berichtet, dass unmittelbar nach der Tragödie die Opfer überall in der Lübecker Bucht in Strandnähe vergraben wurden. Danach kam es zu einer Zeit des Schweigens. Deutschland war mit dem Wiederaufbau beschäftigt und verdrängte die Gräuel des Krieges. Erst 1950 werden die ersten Umbettungen innerhalb Haffkrugs zum Cap Arcona-Friedhof durchgeführt. 1954 folgten dann die Umbettungen aus Sierksdorf mit Opfern der Schiffstragödie aber auch mit den Toten des sogenannten „Ausländerfriedhof“ vorgenommen. 1958 erfolgten dann die letzten Umbettungen.                                                                                                   Anlässlich eines Spendenaufrufs hinsichtlich der Umgestaltung und Aufwertung des Ehrenfriedhofs 2023 erstellte Armin Müller-Stahl ein Bild. Dieses Bild interpretiert er wie folgt: „Ein Besucher steht vor dem Cap Arcona-Friedhof, liest die Informationen und verschwindet. Hat er was gelernt? -  Hat er nicht! wie wir aus heutiger Sicht über den Vormarsch und die Zunahme von rechtsextremen Gruppierungen und Parteien wissen“.                                                                                                       Bedingt durch die tropischen Temperaturen und durch eine große mentale Anspannung erlitt Herr Wendt einen Schwächeanfall, sodass die Veranstaltung früher beendet werden musste. Der SPD-Ortsverein Sierksdorf wünscht Herrn Dr. Wendt auf diesem Wege gute Besserung und bedankt sich gleichzeitig für sein jahrelanges Engagement zur Aufarbeitung der Cap Arcona Tragödie.

 
 

13.08.2026 in Aktuelles

Munition im Meer

 
Munition im Meer

Munition im Meer

Zu einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „80 Jahre Schleswig-Holstein – 80 Jahre Munition im Meer“ hatte der rührige Vorstand des Regionalmuseums Pönitz eingeladen. Wie drängend dieses Umweltthema ist, zeigte die geballte Kompetenz der Teilnehmer der Diskussion: Tobias Goldschmidt (Umweltminister), Professor Greinert (Geomar Kiel), Professor Maser (UKSH), Uwe Wichert (Militär-Historiker) und Oliver Kinast (Kampfmittelräumdienst).                                             Von November 1945 bis zum Januar 1949 wurden rund 1,6 Millionen Tonnen Munition in Nord- und Ostsee versenkt. Durch fortschreitenden Rost wird die Oberfläche der Kampfmittel stetig dünner. Dadurch gelangt permanent Sprengstoff ins Wasser, eine zunehmende Gefahr für Mensch und Umwelt.                                                                                                                                          Diese Fakten waren den rund fünfzig Besuchern der Veranstaltung meist schon bekannt. Neu für die meisten war, dass im September die Auftragsvergabe für die Plattform erfolgen wird und der Einsatz ab 2028 starten soll. Bis dahin sollen auch alle notwendigen rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Auf dieser Plattform werden die Kampfmittel zerschnitten, der Sprengstoff verbrannt und die Metallteile als Schrott weggebracht. Die Finanzierung dieses Vorhabens ist laut dem deutschen Umweltministers Carsten Schneider (SPD) für die nächsten sechs Jahre gesichert. Für Professor Greinert erscheint die Beseitigung der Munitionsaltlasten in der Lübecker Bucht bis 2040 durchaus realistisch. Tobias Goldschmidt verwies in seinem Schlusswort noch einmal auf die Notwendigkeit hin, dass bei dieser Thematik die ständige Mitnahme der Öffentlichkeit von Nöten ist.                                              Unsere umweltpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Sandra Redmann besuchte zusammen mit ihrer Nachfolgerin Heide Plücker ebenfalls die Veranstaltung. Sie verwies auf die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und historische Begleitung hin, etwas was sie nur selten so gesehen hat. Bedauerlich ist die Tatsache, dass trotz der Brisanz und der Dringlichkeit dieses Themas keine Vertreter der Freien Wähler und der CDU aus unserer Gemeinde dieser Veranstaltung beigewohnt haben.

 
 

27.07.2026 in Aktuelles

Fröhliche Aalwoche

 
Fröhliche Aalwoche

Fröhliche Aalwoche 2026

Wenn das Jahr in die 2. Halbzeit startet, weiß man, die 65. Fröhliche Aalwoche des Fischereivereins Haffkrug-Sierksdorf-Scharbeutz steht vor der Tür. Höhepunkt ist und war der traditionell gemeinsame Festumzug durch Sierksdorf und Haffkrug. 58 geschmückte Festwagen mit rund 1200 fröhlichen Teilnehmern ließen sich von tausenden Zuschauern am Straßenrand feiern und bejubeln. Der Wettergott (oder Neptun) hatte ein Einsehen, Regen blieb uns für die Zeit des Umzuges erspart.                                                                                                                             Der SPD-Ortsverein Sierksdorf nahm wiederholt mit einem Festwagen teil. Diesmal wollten wir uns mit einer besonderen Botschaft an das Publikum wenden. 

Unser Demokratie-Wagen sollte die Bevölkerung für die Teilnahme an Kommunal-, Landtags-, Bundestags- und auch Europawahlen sensibilisieren: „Deine Stimme zählt“, um den Zuspruch für die Ränder zu schmälern. Während des Umzugs gab es einigen positiven Zuspruch hinsichtlich unseres gewählten Mottos. Es gab auch Ablehnung von den ewigen Nörglern, für die die SPD grundsätzlich ein rotes Tuch ist. Immerhin haben wir die gewollte Aufmerksamkeit bekommen.

 
 

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