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SPD Sierksdorf - Sympathisch.Stark.Sozial.

380 kV-Ostküstenleitung

Aktuelles

380 kV-Ostküstenleitung

Die Ostküstenleitung ist ein entscheidendes Projekt für die Realisierung der Energiewende in Schleswig-Holstein. Ohne Netzausbau  und einen weiteren Eingriff in die Lebensumwelt, in die Natur und in die Kulturlandschaft wird es nicht gehen. Für uns relevant ist der Raum Lübeck bis Göhl. Bei einem derart großen Infrastrukturprojekt kann wieder nicht jeder zufrieden gestellt  werden. Das von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) durchgeführte Dialogverfahren bezieht die Betroffenen vor Ort gezielt ein. Im Dialog mit den Bürger/innen soll ein Meinungsbild der Region zu einem Vorzugskorridor gefunden werden. Auch unter formeller Beteiligung der Öffentlichkeit soll das anschließende Planfeststellungsverfahren die rechtliche Zulässigkeit der konkreten Planung feststellen.

Das Dialogverfahren für das Amt Ostholstein- Mitte fand am 28.04.2015 in Merkendorf statt. Aus den auftauchenden Fragen ergibt sich zur jetzigen Zeit folgendes Bild:

Grundlage ist der Netzentwicklungsplan. Der Raumwiderstand, die Umweltverträglichkeit, die Raumverträglichkeit und die Möglichkeit der Option, die Trasse mit anderen Verkehrsstrukturen zu bündeln, muss Berücksichtigung finden. Man geht momentan von einem Energiepotential von ca. 1500 MW mit steigender Tendenz aus. Im Vergleich dazu: Der Block eines Atomkraftwerkes produziert  ca.       1100 MW Strom. Es gilt das Prinzip Freileitung vor Erd- oder  Seekabel. Letzteres scheitert an der jetzigen Gesetzeslage, den erheblich höheren Kosten und einer Vielzahl von FFH-Gebieten in der Lübecker Bucht. Wir sprechen jetzt also von Masten in einem Abstand von 350m und einer Höhe von 50 bis 60 Metern. Zwei Umspannwerke am Anfang und am Ende der Leitung vervollständigen dieses Projekt. Wird diese momentan nur zu 20 Prozent ausgelastete Leitung überhaupt notwendig sein?  Warum ist die bestehende 110 kV-Leitung nicht ausreichend? Diese Fragen blieben ungeklärt. Tatsache ist nur, dass die 110kV-Leitung Versorgungsaufgaben und die 380 kV-Leitung Entsorgungsaufgaben hat. Die Frage nach einer Gesundheitsgefährdung wurde eindeutig vereint. Es werden hoffentlich noch genügend Gespräche stattfinden, um möglichst vielen Bürgern ihre Ängste zu nehmen.

Anmerkungen und Hinweise können bis zum 05.06.2015 unter  der Emailadresse: netzausbau@melur.landsh.de gesendet werden.

                  

 
 
 

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