SPD Sierksdorf - Sympathisch.Stark.Sozial.

Neuigkeiten aus der Gemeinde Sierksdorf

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Neuigkeiten

Im Kalenderjahr 2016 soll die gesamte Straßenbeleuchtung in der Gemeinde auf LED-Leuchtmittel umgerüstet werden. Hierfür werden rd. 235.000 Euro Haushaltsmittel benötigt. Der Bund fördert diese Umrüstung mit einer Quote von 20 %. Der wesentlich geringere Energieverbrauch rechnet sich für die Gemeinde durch Refinanzierung in maximal fünf Jahren.

Zur Bewältigung der Flüchtlingskrise müssen das Amt Ostholstein-Mitte und seine Kooperationspartner Grömitz und die Stadt Neustadt ihr Personal aufstocken. Aus dieser unerlässlichen Notwendigkeit heraus besteht ein erhöhter Bedarf an Büroflächen. Das Amt beabsichtigt daher, seine Außenstelle in Neustadt am Klosterhof zu schließen. Für die BürgerInnen unserer Gemeinde soll dadurch kein Nachteil entstehen. Im Gegenteil. Ein Mitarbeiter des Amtes würde zweimal wöchentlich nach Sierksdorf  abgeordnet, um in der Touristinformation  hier anfallende Verwaltungsaufgaben abzuarbeiten.  Im Falle einer Einstimmigkeit aller Gemeinden des Amtes auf diese Verfahrensweise behält man sich eine Probezeit von zwei Jahren vor.

Die geplante B-Plan-Änderung im Bereich der Pfingstbek-Promenade sorgt wieder für viel Unmut und Ärger in Teilen des Ferienparks. Der Betreiber der „Strandperle“ hat den Antrag gestellt, sein Gebäude durch Anbau zweier Wintergärten auf 150 m² vergrößern zu dürfen.  

Die laufenden Haushaltsplanungen ergeben für 2016 ein Volumen von 2,9 Mio. Euro. Unumgänglich und notwendig sind die Erhöhung der Hebesätze  der Grundsteuer A und B sowie der Gewerbesteuer, um die Schlüsselzuwendungen des Landes weiterhin in voller Höhe zu bekommen. Die Schlüsselzuweisungen  werden als Resultat des kommunalen Finanzausgleichs um 28 % steigen. Überhaupt kann die Gemeinde von positiven Steuereinnahmen ausgehen. Erfreulich auch, dass die Erhöhungen der Kreis- und Amtsumlage doch recht moderat ausfallen. Die Verbindlichkeiten der Gemeinde belaufen sich am Ende dieses Haushaltsjahres auf rund 1 Mio. Euro. Für das nächste Jahr ist eine Reduzierung  der Verbindlichkeiten um 128.000 Euro eingeplant.

Für die Erstellung einer neuen Satzung hinsichtlich der Tourismusabgabe (bisher Fremdenverkehrsabgabe) wurde die Firma „Kubus“ mit einem nicht unerheblichen Beitrag eingebunden. Die Berechnung des Abgabensatzes und die Höhe des kommunalen Eigenanteils waren wichtige Faktoren dieses Beitrages. Die CDU stimmte mehrheitlich gegen die Ergebnisse. Sie konnte die Erhöhung des Eigenanteils um rund 10% und die Senkung des Abgabesatzes von 2,91 % auf 2,5 % durchsetzen. Auf der letzten Sitzung der Gemeindevertretung am 10.12.15 wurde nach kontroversen Diskussionen eine Korrektur vorgenommen. Die CDU legte den Abgabesatz jetzt auf 2,66 % und den Eigenanteil auf 38 % mit folgender Begründung fest: Gewerbetreibende, die durch den Tourismus Einnahmen erzielen, sollen nicht noch mehr belastet werden. Aus dieser Forderung ergibt sich, dass alle Bürger den Fehlbetrag von über 10.000 Euro durch ihre Steuern zahlen müssen.

Der „ Maritime Infopfad“ hat erfreulich großen Anklang gefunden. Die Gemeinde plant jetzt eine Erweiterung durch die Schaffung des Kunst- und Kulturraumes Sierksdorf. Hier stehen die Künstler Schmidt-Rottluff, Machemehl und Wächtler nicht allein und ausschließlich im Fokus. Das Torhaus des Guts Oevelgönne, der Eiskeller vom Gut Wintershagen sowie der Alte Postweg sollen informativ  eingearbeitet werden. Für diese Aufgabe werden wieder interessierte Bürger/innen gesucht, die das Projekt in einem Arbeitskreis mit entwickeln wollen. Die Aktivregion „Innere Lübecker Bucht“ hat bereits Fördermittel in Aussucht gestellt.

Unterschiedlich bewerten die TALB und der Tourismus Service die abgelaufene Saison. Beide bilanzieren deutlich verbesserte Zahlen zum Vorjahr, differieren jedoch im Ergebnis erheblich. Während sich die TALB an die Daten des statistischen Landesamtes  hält (hier werden nur Beherbergungsbetriebe mit zehn Betten und mehr aufgelistet), orientiert sich die TSS an den verkauften Ostsee-Cards. Hieraus lässt sich ableiten, dass die Urlauber permanent höhere Ansprüche an ihr Urlaubsdomizil stellen.  „Kleine“ Vermieter mit weniger als 10 Betten können den Standard nicht mehr leisten.

  

 
 
 

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