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Munition im Meer, das explosive Erbe

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Munition im Meer, das Explosive Erbe

Munition im Meer, das explosive Erbe

Die Organisatoren des Museums für Regionalgeschichte Pönitz hatten zu einer Infoveranstaltung nach Haffkrug geladen. Über 200 Interessierte Bürger/innen folgten der Einladung. Die Moderation des Abends übernahm Frau Karin Bühring, die Vorsitzende des Vereins.                                  Prof. Dr. Maser, Toxikologe am UKSH- Kiel erklärte, wie die versenkte Munition unsere Meere gefährdet. Überwiegend ist es das TNT, welches sich in den Meerestieren anreichert und sie krank macht. Dieser krebserregende Stoff gelangt dann über die Nahrungskette in den menschlichen Körper. Noch sind die Mengen harmlos, aber die Bergung muss zügig in Angriff genommen werden.                                                         Der ehemalige Marineoffizier Uwe Wiechert hat sich auf das Aufspüren der Munition spezialisiert. Mit Hilfe alter Dokumente konnten die Munitionsanhäufungen aufgespürt werden.                                         Prof. Mareike Keller vom Geomar Institut konnte mit einem hochauflösenden, schiffsbasierten Fächerecholot die Kartierung und optische Verifizierung der Munitionsaltlasten vornehmen. Unterwasserdrohnen kamen zum Einsatz, um unter anderem Wasserproben zu entnehmen.                                                                    Herr Dr. Sichermann von der Firma Seascape berichtete über das weitere Vorgehen. Im Auftrag des Bundesumweltministeriums soll bis zum Ende des Jahres der Bau einer Plattform zur Bergung und Vernichtung der Altlasten erfolgen. Eine solche Plattform wird dann ca. 1000 t Munition pro Jahr bergen und vernichten können. Die Munition, die bei den Pilotbergungen gehoben wurde, konnte bisher noch nicht vernichtet werden. Sie wurde jetzt als Zwischenlösung wieder sicher verpackt im Meer versenkt.

 
 
 

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