Erörterung zum Planfeststellungsabschnitt 2
Am 7. Mai fand in Eutin im Kreishaus der Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren bezüglich des Aus- und Neubaus der Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung statt. Die im Abschnitt 2 besonders betroffenen Gemeinden Sierksdorf und Altenkrempe waren mit ihren Bürgermeistern Udo Gosch und Peter Zink, ihrem Rechtsbeistand Frau Dr. John und den Sachbearbeitern aus dem Amt Herrn Otto und Herrn Borchers vertreten. Neben Vertretern der Nachbargemeinden Scharbeutz, Timmendorfer Strand und der Stadt Neustadt waren auch die Bürgerinitiativen, unterschiedliche Verbände, Landwirte und betroffene Bürger anwesend. Das bedeutete für alle Beteiligten ein hohes Maß an Konzentration, um den unterschiedlichsten Themen folgen zu können. Dies führte auch zur Kritik an der Vorhabenträgerin, die Betroffenen nicht in unterschiedliche Interessengruppen aufgeteilt zu haben. Die Veranstaltung diente der Untermauerung der eingereichten Einwände als Befriedungsfunktion. Es ging darum, die tatsächlichen Voraussetzungen und Auswirkungen des Vorhabens zu ermitteln. Der Zweck der Erörterung war nicht allein die Feststellung und Klärung für eine Entscheidung mit allen Fakten und Gesichtspunkten, sondern möglichst auch eine Optimierung der Planung im Sinne eines Ausgleichs der in Frage stehenden öffentlichen und privaten Interessen. Über eine Entscheidung der Einwände wurde nicht am Erörterungstag beraten.






