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Bürgergeld

Aktuelles

Diskussion ums Bürgergeld

Das Bürgergeld – eine nicht enden wollende Diskussion

Immer wieder gibt es Diskussionen über die Höhe und die Notwendigkeit des Bürgergeldes. Häufig steht dann die Behauptung im Raum, die Sozialleistungen seien so üppig, dass sich eine Arbeit in einem Niedriglohnbereich nicht lohne. Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung hat sich jetzt auch dieser Thematik angenommen. In einer Untersuchung wurde anhand verschiedener Fallbeispiele (Personengruppen mit unterschiedlichen Familienzusammensetzungen) belegt, dass selbst für Arbeiten mit Mindestlohn das Monatseinkommen deutlich höher ausfällt als bei Bürgergeldempfängern. Diese Differenzen schwanken zwischen 560 Euro und 780 Euro. Sie stellen fest, dass die Behauptung, Bürgergeldempfänger wollen nicht erwerbstätig sein, weil es sich mit Bürgergeld gut leben lässt, sachlich falsch und stigmatisierend ist.                                                                                              Das ifo-Institut der Universität München und das Institut der Deutschen Wirtschaft rechneten die unterschiedlichen Einkommen sofort auf Stundenlöhne herab, um dann die Aussage zu treffen, wenn jemand drei bis vier Euro pro Stunde mehr verdiene, wäre das kein Anreiz, eine feste Anstellung zu nehmen. Auch müssten Arbeitnehmer Fahrkosten zum Arbeitsplatz tragen, die ein Bürgergeldempfänger nicht zu tragen hat, wobei die Pendlerpauschale natürlich verschwiegen wird. Solche unsachlichen Argumente geben natürlich sofort wieder Wasser auf die Mühlen derer, die die Sozialleistungen grundsätzlich verteufeln.                                       Sicherlich gibt es Personen, die nicht arbeiten wollen und sich auf den Sozialstaat verlassen, aber sie sind prozentual nur sehr gering. Aber alle Bürgergeldempfänger permanent über einen Kamm zu scheren, ist sicherlich nicht zielführend. Es wäre vielleicht einmal angebracht mit Betroffenen und nicht über Betroffene zu reden.

 
 
 

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