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Besuch der KZ-Gedenkstätte Ahrensbök

Aktuelles

Der 27.01.2023 ist offizieller Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Sierksdorfer SPD-Mitglieder Alexander Langer-Pinto und Frank Pinto waren der Einladung des Fördervereins zur Sanierung und zum Erhalt der Sankt-Laurentius-Kirche zu Süsel e.V. in die KZ-Gedenkstätte Ahrensbök gefolgt. Die stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins der Gedenkstätte Ahrensbök/Gruppe 33 e.V. berichtete zu Beginn von der wechselhaften Geschichte des Hauses. Erst war es ein Wohnhaus, dann wurde es an die Regierung in Eutin vermietet und von Oktober bis Dezember 1933 war es ein frühes Konzentrationslager. Inhaftiert wurden hauptsächlich Menschen aus „unerwünschten Parteien“ des Eutiner Regierungsbezirkes (z.B. der Eutiner Bürgermeister). Es war kein Vernichtungslager, die meisten Menschen wurden nach einiger Zeit, oft verbunden mit hohen Strafzahlungen, die die NSDAP in Eutin einkassierte, wieder entlassen.

Im Anschluss an die grundlegenden Informationen fand eine Führung durch die Gedenkstätte statt. Da das Gebäude später auch als Schule genutzt wurde, gibt es auch eine Ausstellung über das Schulwesen in der Nazidiktatur sowie über die Insassen des Lagers und die Zwangsarbeiter in Ahrensbök.

Im Erdgeschoss der Gedenkstätte informiert eine große Ausstellung über den Todesmarsch von Auschwitz nach Holstein. Dieser führte an der Gedenkstätte vorbei nach Neustadt. Dort wurden die Menschen dann auf die Schiffe getrieben und am Ende kam es zur Cap Arcona-Katastrophe.

Ein Besuch der KZ-Gedenkstätte ist wirklich sehr zu empfehlen! Geöffnet ist die Gedenkstätte im Winter immer sonntags von 14 bis 17 Uhr.

Text: Alexander Langer-Pinto

 
 
 

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