Neuigkeiten aus Sierksdorf in Zeiten des Corona-Wahnsinns

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Ende der letzten Woche zog sich wieder eine Spur der Verwüstung durch Sierksdorf. Auf dem Parkplatz unterhalb der Eisenbahnbrücke am Fahrenkrog ist der Lagerplatz für die Arbeitsmaterialien und Arbeitsfahrzeuge, die zur Herstellung der fußläufigen Verbindung benötigt werden. Hier wurden sämtliche Absperrgitter umgeworfen, die Tankdeckel der Baumaschinen weggeworfen und ein angeketteter mit 400l Diesel gefüllter Behälter von einem 2,5m hohen Container geworfen. Die Absperrkette schlug dabei ein Loch in die Stahlwand des Containers. Glücklicherweise blieb der Behälter intakt, so dass kein Diesel ausfloss und Umweltschäden Gott sei Dank nicht entstanden.
Ach übrigens, Baustelle heißt Baustelle: Betreten verboten! Die Absperrungen werden beseitigt, frisch planierte Flächen werden zertreten. Die Arbeiten beginnen von neuem, was der Gemeinde Zeit und Geld kostet.
Des Weiteren wurden zahlreiche Spiegel abgebrochen, die dazu dienen, gefahrlos von den Grundstücken auf die Straßen zu gelangen. Im Ferienpark wurden diverse Briefkästen in den Fluren aufgebrochen, die für Außenstehende eigentlich nicht zugänglich sind.

Auch in Sierksdorf sind die Besucherströme deutlich zurückgegangen. Nach wie vor sind jedoch Zweitwohnungsbesitzer anzutreffen, die sich hoffentlich wie alle Bewohner unserer Gemeinde an das Kontaktverbot halten, um eine weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern. Die Bundes- und Landesbehörden machen in dieser schwierigen Zeit eine tolle Arbeit, jedoch waren die widersprüchlichen Aussagen des Ministerpräsidenten zum Verbleib der Zweitwohnungsbesitzer nicht zielführend. Eine klare unmissverständliche Aussage wäre wünschenswert gewesen. Es sollte inzwischen jedoch allen bewusst sein, dass ein Verstoß gegen diese Verbot kein Kavaliersdelikt ist.

 
 
 

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