
Baustelle „Fehmarnbeltquerung“
Baustelle „Fehmarnbeltquerung“
An der Tagesfahrt des Sierksdorfer Siedlerbundes zur Baustelle der Fehmarnbeltquerung nahm auch der SPD-Fraktionssprecher Udo Gosch teil. Er wollte sich persönlich vor Ort ein Bild vom Fortschritt des Bauprojektes machen. Schon der Fehmaraner Busfahrer war von dem Projekt sehr angetan. Für ihn war die Möglichkeit in 10 Minuten mit dem Auto oder in 7 Minuten mit dem Zug nach Dänemark zu kommen, ausschlaggebend. Auch im Infocenter in Burg, wo die Planung und die bauliche Umsetzung detailliert vorgetragen wurde, gab es mit einer Ausnahme nur positives zu berichten. Besonders die dänische Finanzierung und der Baufortschritt auf dänischer Seite wurde lobend hervorgehoben. Harsche Kritik gab es an der Planung und am Zeitfenster des Baus des Sundtunnels. Auf der Fahrt zur Aussichtsplattform in Marienleute wurden wir von einem einheimischen Landwirt begleitet. Es war für ihn zwar positiv, dass Dänemark und Deutschland weiter zusammenrücken, aber er sah auch negative Grenzen des Projektes. Natur, Umwelt und Landwirtschaft werden extrem eingeschränkt, Flora und Fauna werden in den nächsten Jahren weiter deutlich belastet. Die landwirtschaftliche Arbeit ist sehr eingeengt, der Tourismus fast zum Erliegen gekommen. Zusammenfassend kann man nur sagen, dass zumindest auf Fehmarn deutliche Baufortschritte zu erkennen sind, aber gerade das Gespräch mit dem Landwirt sollte uns zu denken geben. Wir werden in den nächsten Jahren bei der Hinterlandanbindung noch viele Probleme zu lösen haben, das bedeutet, weiterhin intensive Gespräche mit der Bahn und mit der Deges zu führen.






