Aktionsplan Ostseeschutz
Aktionsplan Ostseeschutz
Die von der Landesregierung geplante Naturschutz-Ausweisung im Aktionsplan Ostseeschutz hat den nächsten Genehmigungsschritt getätigt. Am 17. November in Kappeln und am 19. November in Sierksdorf waren die Vertreter der Verbände und Organisationen eingeladen, die im Vorwege Einwände gegen den Aktionsplan erhoben hatten. In Sierksdorf erläuterten die Vertreterinnen der beteiligten Ministerien den Anwesenden die Entwürfe für die Landesverordnung über die Naturschutzgebiete „Ostseefläche südliche Hohwachter Bucht“ und „Ostseefläche westlich Fehmarn“. Nimmt man das Gebiet südlich der Schlei hinzu, umfasst dieses Schutzgebiet insgesamt 8 Prozent der deutschen Ostsee. Der Schutzzweck und die Erhaltungsziele die die Naturschutzgebiete beinhalten, wurden von niemanden angezweifelt oder in Abrede gestellt. Auch dass Küstenschutzmaßnahmen und der Schutz von Badezonen ausgeschlossen sind, war für alle eine Selbstverständlichkeit. Aber nachdem die Erläuterungen zu den Naturschutzgebieten abgeschlossen waren und es die Möglichkeit zu Nachfragen gab, verfielen viel Anwesende wieder in ihr gleiches Muster. Nur die eigene Sichtweise - ob Segler, ob Angler, ob Touristiker, ob Fischer, ob Landwirt, ob… - war ausschlaggebend und die Fragen waren eher Statements. Ein unbefriedigendes Ende dieser ansonsten informativen Veranstaltung.






