
Am 13. Januar fand das inzwischen 16. Neujahrstreffen der Gemeinde Sierksdorf mit rund 75 Besuchern statt. In seinem Grußwort sprach der Amtsvorsteher Peter Zink die politische Lage auf Bundes- und Landesebene sowie in Europa an. Bürgermeister Udo Gosch nahm seine Rede zum Anlass, den Angestellten und den zahlreichen Ehrenamtlern der Gemeinde für ihre geleisteten Dienste zu danken. Im Ausblick auf das Jahr 2025 wies er auf die weiterhin ungenügende Personalsituation der Sierksdorfer Wehr hin, auf die immer noch fehlende Erlaubnis aus Kiel, den Strand zu ertüchtigen. Für die bevorstehende Bundestagswahl bat der Bürgermeister die Anwesenden um unbedingte Teilnahme an der Wahl, um die demokratische Mitte der Parteien zu stärken.
Traditionell wird auf dieser Veranstaltung ein Bürger geehrt, der sich besonders um die Belange der Gemeinde verdient gemacht hat. Geehrt wurde in diesem Jahr Kurt Tamm. Kurt hat sein ganzes Leben gearbeitet, er ist seit Jahrzehnten glücklich verheiratet und hat erwachsene Kinder. Trotzdem ist er seit 60 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Sierksdorf und hat sich auch als Gemeindevertreter bewährt. Eine wahrlich stolze Bilanz. Selbst in seinem wohlverdienten Ruhestand bietet er sich immer wieder an, den Bauhof gerade im Sommer zu unterstützen. Für sein Engagement in der Gemeinde bekam er neben Sierksdorfer Wappen und Urkunde einen Präsentkorb überreicht. Leider wurde das Fest durch den Versuch, das Treffen für eigene Zwecke zu benutzen, unschön gestört. Um den geplanten Standort eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Sierksdorf zu verhindern, wurden während der Feier Unterschriften gesammelt und Statements abgegeben. Der falsche Ort und der falsche Moment, seine Meinung kundzutun. Bevor man so einer Aktion startet, sollte man das Hintergrundwissen erstmal stärken. Wir brauchen die Diskussionen, aber es fehlen die Alternativen!






