04.07.2020 in Aktuelles

Jahreshauptversammlung

 

Unter Berücksichtigung der Abstandsregeln und der Hygienevorschriften fand die lang verschobene Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Sierksdorf statt.
In seinem Rechenschaftsbericht stellte der Vorsitzende Jörg Neumann fest, dass der Ortsverein sehr gut aufgestellt ist. Er betonte weiter, dass die Politik des Ortsvereins durch unterschiedliche Aktionen und häufige Veröffentlichungen an die Bewohner der Gemeinde auf vielfältige Art herangetragen würde. Dies bekräftigte auch der Fraktionssprecher Alexander Langer-Pinto, der zugleich auch auf die gute Zusammenarbeit mit den Freien Wählern hinwies.
Bei den notwendigen Wahlen wurden der erste Vorsitzende Jörg Neumann und die stellvertretende Vorsitzende Andrea Wellm in ihren Ämtern bestätigt. Auch die Kassenwartin Ingeborg Gosch und der Schriftwart Frank Pinto wurden einstimmig wiedergewählt. Neue Kassenprüfer sind Thomas Garken und Sven Möller.

Foto: Thomas Garken

 

27.06.2020 in Aktuelles

Gemeinsam nach vorne!

 

Die Sehnsucht nach Normalität ist überall greifbar. Und Dank der Menschen in unserem Land sind wir unserem gewohnten Leben wieder ein ganzes Stück nähergekommen. In den ersten Wochen der Pandemie hat die Politik in schneller Abfolge Sofortmaßnahmen mit einem gewaltigen Finanzvolumen auf den Weg gebracht: Das Gesundheitssystem zu stärken, die Beschäftigten und ihre Familien abzusichern – das hatte für die SPD-Bundestagsfraktion oberste Priorität. Mit verschiedenen Stabilisierungsmaßnahmen und Soforthilfen wurde die Beschäftigung gesichert und die Grundlage dafür gelegt, dass unsere Wirtschaft nach der Krise wieder durchstarten kann.

Inzwischen sind wir in eine neue Phase der Krisenbewältigung eingetreten. Der Blick geht nach vorne. Im Koalitionsausschuss konnte ein Konjunkturpaket geschnürt werden, das die Wirtschaft mit voller Kraft zum Laufen bringen kann. Das Paket wirkt in der Breite, hilft aber auch gezielt den Branchen, die es besonders schwer haben. Ziel der SPD-Bundestagsfraktion ist es, dass Deutschland gestärkt aus der Krise kommt. Mit dem Konjunkturprogramm legt die Koalition den Grundstein für die Modernisierung unseres Landes mit Investitionen in Bildung, Klimaschutz, Digitalisierung und Gesundheit. Dafür hat die Koalition ein 50 Milliarden schweres „Zukunftspaket“ geschnürt. Die Städte und Gemeinden werden in Milliardenhöhe entlastet, denn sie sind es, die den Mammutanteil an Zukunftsinvestitionen schultern müssen. Die Übernahme kommunaler Altschulden ist zwar aufgrund der Blockade durch die Union nicht Teil des jüngsten Konjunkturpakets – vom Tisch ist sie deshalb aber keineswegs.

 

26.06.2020 in Aktuelles

Kurzarbeitergeld – Brücke über die Krise

 

Es hilft Beschäftigten und Unternehmen: Das Kurzarbeitergeld ist eines der zentralen Instrumente, um die Folgen der Corona-Pandemie für die Beschäftigten und die Unternehmen abzufedern.

Unternehmen, denen krisenbedingt die Aufträge wegbrechen und die nicht mehr genug Arbeit für ihre Beschäftigten haben, können Kurzarbeit beantragen. Sie können damit die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhalten und Arbeitslosigkeit vermeiden. Die Bundesagentur für Arbeit springt mit dem Kurzarbeitergeld ein und gleicht den Lohn für Beschäftigte zum Teil aus. Beschäftigte erhalten weiterhin Geld und rutschen nicht in die Arbeitslosigkeit. Unternehmen können Personalkosten einsparen und krisenbedingte Ausfälle überbrücken. Sie müssen keine gut eingearbeiteten Fachkräfte entlassen. Das heißt: Nach der Krise kann es sofort wieder losgehen. Die Koalition hat das Kurzarbeitergeld mit Blick auf die Corona-Krise schnell angepasst, die meisten Anpassungen gelten befristet bis zum 31.12.2020. Das ist neu bei der Kurzarbeit:
- Es reicht, wenn zehn Prozent der Beschäftigten eines Betriebes von Arbeitsausfall betroffen sind, damit ein Unternehmen Kurzarbeit beantragen kann

- Es wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden verzichtet

- Arbeitgeber erhalten Sozialversicherungsbeiträge zu 100 Prozent erstattet

- Arbeitgeber können das Kurzarbeitergeld aufstocken – bis zu einer Höhe von 80 Prozent des Gehalts steuer- und sozialversicherungsabgabenfrei

- Bei längerem Bezug erhöht sich das Kurzarbeitergeld schrittweise auf bis zu 80 (bei Familien mit Kindern auf bis zu 87) Prozent des pauschalierten Netto-Entgelts

- Während der Kurzarbeit bleiben Hinzuverdienste anrechnungsfrei, wenn sie zusammen mit dem Kurzarbeitergeld die Höhe des bisherigen Monatseinkommens nicht überschreiten.

Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. Dezember 2019 entstanden ist, wurde die Bezugsdauer auf bis zu 21 Monate, längstens bis zum 31. Dezember 2021, verlängert.

Die Koalition hat vereinbart, im September im Lichte der pandemischen Lage zu entscheiden, wie der Bezug von Kurzarbeitergeld ab dem 1. Januar 2021 geregelt wird.

 

11.06.2020 in Aktuelles

Fußläufige Verbindung Panoramic – Pfingstbeek-Promenade

 

Die Gemeinde Sierksdorf hat in den vergangenen Jahren die Promenade zwischen Pfingstbeek und der Ferienanlage „Ferienpark“ für rund 2 Mio. Euro sanieren lassen. Die touristische Infrastruktur hat sich durch diese Neugestaltung erheblich verbessert. Um diese äußerst positive Entwicklung fortzusetzen, hat die Gemeinde im letzten Jahr die geplante Neugestaltung der Wegebeziehung zwischen der „Panoramic“-Ferienanlage und der Pfingstbeek-Promenade umgesetzt.

Die Kosten der gesamten Maßnahme belaufen sich auf rund 250.000 Euro. Durch die Ertüchtigung der Wege hin zur Barrierefreiheit wurde eine bedarfsgerechte Infrastruktur vor allem für mobilitätseingeschränkte Personen, aber auch für Personen mit Kinderwagen etc. geschaffen. Langfristig wird die Maßnahme auch den Bedürfnissen der immer älter werdenden Bevölkerung gerecht.

Gerade die „Panoramic“-Ferienanlage, die bereits in den 70er Jahren barrierearm gebaut wurde, ist prädestiniert für Gäste und Bewohner mit Handicap. Fahrstühle in jedem der vorhandenen Häuser, barrierearmes Erreichen der Parkmöglichkeiten und komplikationslose Nutzung des hauseigenen Geländes einschließlich der vorhandenen Schwimmhalle ziehen aktuell schon Gäste und Bewohner an, deren Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Der Strand vor dem „Ferienpark“ ist der Sierksdorfer Strandbereich, der für „Panoramic“-Besucher am schnellsten erreichbar ist. Aber auch in der gegenläufigen Richtung hin zum „Panoramic“ wird der Weg für Gäste aus den Bereichen „Ferienpark“ und „Hansa-Park-Resort“ attraktiver und leichter zu bewältigen sein. Somit gewährleistet die Maßnahme nicht nur die Mobilität im öffentlichen Raum. Sie sichert gleichzeitig den Zugang zu Einrichtungen des gesellschaftlichen Lebens und schafft die Möglichkeit für das Knüpfen und die Vertiefung sozialer Kontakte. Diese Maßnahme wird im Rahmen des Gesamtkonzeptes als eine bedeutende Aufwertung für den gesamten nördlichen Bereich unseres Ortes gesehen.

 

 

10.06.2020 in Aktuelles

Solidarität in Zeiten des Corona-Virus

 

Mit dem verstärkten Ausbruch der Corona-Pandemie und den damit verbundenen drastischen Einschränkungen kam relativ schnell die Idee auf, älteren oder gesundheitlich eingeschränkten Mitbürgern Hilfe beim Einkaufen oder bei der Bewältigung der Alltagsbedürfnisse zu gewähren. Innerhalb kürzester Zeit wurde diese Idee logistisch umgesetzt. 12 Mitstreiter wurden sofort gefunden. Zeitungsartikel wurden ebenso veröffentlicht wie Berichte in den sozialen Medien. In größeren Wohneinheiten wurden Aushänge angebracht. Ein Telefon wurde extra für diese Hilfsaktion freigeschaltet.

Und dann?

Solidarität und das Bemühen zu helfen, waren schnell da; aber die, für die die Unterstützung gedacht war, blieben fern. Ein paar Anfragen zu den Einschränkungen und der mehrmalige Einkauf für eine ältere Dame aus dem Seniorenheim, das war´s.

Wir mussten erfahren, dass die Nachkriegsgeneration so erzogen war, keine Schwäche zu zeigen und stets selbst zurechtzukommen. Alter ist heute allerdings kein Zeichen von Schwäche mehr. Die heutige ältere Generation arbeitet häufig freiwillig über das Rentenalter hinaus. Sie engagieren sich ehrenamtlich, nutzen das Bildungsangebot der Volkshochschulen und Universitäten aus. Die wichtigste Erkenntnis aber war, die „Älteren“ gibt es eigentlich gar nicht. Die Menschen dieser großen Altersspanne sind so unterschiedlich, wie sie es auch vorher im Leben gewesen sind.

Die Vereinsamung in unserer Gemeinde scheint – glücklicherweise – doch noch nicht soweit fortgeschritten zu sein. Verwandte, Nachbarn, eigens gebildete Gemeinschaften haben sich schnell etabliert und bewährt. Ein Dank geht trotzdem an die Mitstreiter, die ihre Hilfe angeboten hatten.

 

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